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Stiftung BURG TANNRODA

Gemeinschaft Burg Tannroda

Unsere Philosophie​

Kooperative Gemeinschaft

Gemeinwohlökonomie

Permakultur

Soziokratie

Gesundheit, Kunst & Kultur, Spiritualität

Ideelle Werte

der Stiftung und

der Gemeinschaft

Stiftung Burg Tannroda


Die Stiftung Burg Tannroda ist weder ein geschlossenes ökonomisches, kulturelles noch privates System sondern ein öffentlicher Ort, der ein Lern-, Anschauungs- und Experimentierfeld sein will. Grundlage dafür ist unter anderem, den Begriff der „Gemeinschaft“ weiter zu fassen, als dies üblicherweise geschieht.


Gemeinschaft bedeutet für die Stiftung, die Verbindung und Verankerung mit und in der Stadt Tannroda und ihren Bewohnern sowie mit dem regionalen Umfeld. Die Stiftung sieht sich als Impulsgeber in der Vernetzung und der Stärkung regionalökonomischer Strukturen.


Durch Veranstaltungen sowie als Ort der Kommunikation und des gemeinsamen Arbeitens, will die Stiftung ihren Beitrag zur Stärkung des Gemeinwohls und ihrer Vorstellung von Gemeinschaft leisten.


Die Stiftung Burg Tannroda soll einen Raum für Erfahrungen und neue Ideen bieten, der Entwicklungen unabhängig von vorhandenen ökonomischen und politischen Strukturen fördert. Die Stiftung ist dabei dem Geiste der Humanität, Solidarität, Unabhängigkeit und Freiheit verpflichtet.


Sie wirbt hierfür Geld-, Sach- oder Zeitspenden von Bürgern, Wirtschaftsunternehmen und Organisationen für regionale Projekte ein.


Gleichzeitig sollen Bürgerinnen und Bürger für auf Eigeninitiative beruhende Projekte gewonnen werden. Dabei stellt sich die Stiftung als Mittlerin zur Verfügung. Eine gesunde Zivilgesellschaft braucht starke Bürgerinnen und Bürger, die Willens und in der Lage sind, sich aktiv an der Gestaltung der gesellschaftlichen Prozesse zu beteiligen und Herausforderungen des regionalen, strukturellen und demografischen Wandels anzunehmen.


Die Stiftung Burg Tannroda will das Gemeinwesen nachhaltig stärken und zur Erhaltung des kulturellen und landschaftlichen Erbes beitragen. Sie will gemeinnützige regionale Projekte anregen, durchführen und unterstützen und die Lebensqualität aller Generationen in der Region fördern.


Zweck der Stiftung ist die Erhaltung und Belebung der Burg Tannroda durch:


  • Die Förderung des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege,
  • Die Förderung von Kunst und Kultur,
  • Die Förderung der Volks- und Berufsbildung,
  • Die Förderung von Wissenschaft und Forschung,
  • Die Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde sowie
  • Die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege



Gemeinschaft Burg Tannroda


Ziel der Gemeinschaft ist es, eine nachhaltige, solidarische und soziokratische Gemeinwohlökonomie nach den Prinzipien der Permakultur auf Burg Tannroda zu installieren und kontinuierlich nach bestem Wissen und Gewissen weiter zu entwickeln und sich mit anderen lokalen und gemeinwohlorientierten Akteuren des Umlandes zu vernetzen. Die Mitglieder der Gemeinschaft unterstützen sich gegenseitig kooperativ und ermöglichen sich ein wohlwollendes und wertschätzendes bio-psycho-soziales Miteinander.


Intention der Gründungsmitglieder ist es einen Raum für Erfahrungen und neue Ideen zu schaffen, der Entwicklungen unabhängig von vorhandenen ökonomischen und politischen Strukturen fördert.


Verankert ist hierin das Konzept des 'guten Lebens', bei dem das gemeinschaftliche, auf Reziprozität basierende harmonische Zusammenleben zwischen Mensch und Natur im Mittelpunkt steht. Dieser Erfahrungsraum ist dem Geist der Humanität, Solidarität und Freiheit verpflichtet und begünstigt so ein würdiges Zusammenleben der Menschen in Selbstbestimmung und Selbstverantwortung.


Die Gemeinschaft fühlt sich der Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens verpflichtet.


Die o. g. Zwecke werden insbesondere verfolgt und umgesetzt durch die:


  • Förderung von Projekten, Initiativen und Einzelpersonen, die im Rahmen sozial-ökologischer Forschung gesellschaftliche Transformationsprozesse sichtbar machen
  • Durchführung oder Unterstützung von Projekten im sozialpädagogischen Bereich. Die Selbstbestimmung, geistige Entwicklung und Selbstverantwortung von Menschen wird in diesen Bildungsprojekten und der Ausarbeitung, so wie Erprobung, von sozialen Formen gefördert. Das Wohl der verschiedenen Generationen, die in gegenseitiger Achtung und Unterstützung zusammenleben und arbeiten, wird dabei stets mitgedacht
  • Die Schaffung einer überregionalen Plattform für Seminare, Foren und Workshops zu komplementär therapeutischen Erfahrungsräumen
  • Die Sanierung und den baulichen Erhalt, öffentlich zugänglicher und im Sinne des Denkmalschutzes - und somit des öffentlichen Interesses - relevanter Teile des Denkmalensembles und seiner Freiflächen
  • Die Durchführung von Galerien, Ausstellungen, Konzerten, Theater, Filmvorführungen und Lesungen als Beitrag zum kulturellen Leben im ländlichen Raum
  • Die Förderung von Projekten, Initiativen und Einzelpersonen, die solidarische regionale und überregionale Netzstrukturen im Sinne einer nachhaltigen Lokalökonomie – und Ökologie aufbauen. Erhalt und Ausbau des Naturraums 'Lindenberg' durch ein Permakultur Gesamtkonzept. Indem dieses Vorhaben die öffentlich zugänglichen Flächen mit einschließt, wird so die Grundlage für einen sanften Tourismus, als auch Mehrwert für Einheimische, geschaffen
  • Die Schaffung von internationalen Begegnungsmöglichkeiten, die sozialen, kulturellen und spirituellen Austausch ermöglichen, um so langfristig ein weltoffenes, tolerantes und humanitäres Wertesystem zu etablieren



Kooperative Gemeinschaft

auf Burg Tannroda

In einer individualisierten Welt, in der die Menschen zunehmend wieder nach Gemeinschaft suchen, erscheint uns das Konzept der Kooperative, das derzeit tragfähigste Modell zur Umsetzung unserer Ziele auf Burg Tannroda.

Auf Burg Tannroda bieten wir - neben dem gemeinschaftlichen Wohnen - unterschiedliche, eigenverantwortliche Gestaltungsräume an, welche auf Kooperation ausgelegt sind. Wir möchten uns mit unseren Kompetenzen gegenseitig bereichern, ergänzen und unterstützen.


Gestaltungsräume, die bereits besetzt oder teilbesetzt sind:

1. Gastronomie (Sarah, Willem, ...)

2. Seminarhaus (Gerlinde, Matje, Ute, ...)

3. Kultur und Gemeinschaft* (Ramona, Thomas, ....)

4. Bau und Denkmalschutz (Thomas, ...


Gestaltungsräume, die noch entstehen:

5. Herberge

6. Blaues Schloss* (Ausstellungen, Lesungen, Kabarett,

    Konzerte, ....)

7. Dorfladen

8. Solawi

9. Werkstätten, Praxen, Büros

10. ....


Bei jedem Gestaltungsraum handelt es sich um eine wirtschaftlich selbstständige Einheit. Die:der Verantwortliche tritt als Einzelunternehmer:in oder juristische Person auf und verpflichtet sich vertraglich, innerhalb der Gemeinschaft und mit assoziierten Dritten kooperativ zu interagieren. Betriebliche Aktivitäten werden mit der Gemeinschaft abgesprochen. Die Aushandlung erfolgt in soziokratischen Prozessen. 

Gemeinwohlökonomie auf Burg Tannroda

Die kooperative Gemeinschaft auf Burg Tannroda agiert grundsätzlich gemeinwohlorieniert. Das betrifft sowohl die berufliche als auch die private Interaktion aller Mitglieder der Kooperative sowie deren Umfeld

Prämissen der Gemeinwohlökonomie

Als Gemeinwohl-Ökonomie werden seit den 1990er Jahren verschiedene Konzepte und alternative Wirtschaftsmodelle bezeichnet, die eine Orientierung der Wirtschaft am Gemeinwohl, Kooperation und Gemeinwesen in den Vordergrund stellen. Auch Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung („Partizipation“) werden als Werte der Gemeinwohl-Ökonomie bezeichnet.


Der Verein Gemeinwohlökonomie e.V., dessen Mitglied auch die Stiftung Burg Tannroda ist, hat eine Matrix entwickelt, in der „Berührungsgruppen“ wie Liefernde, Besitzende und Finanzierende, Mitarbeitende und Nutzende definiert werden, welche dann in menschenwürdigen, solidarischen und gerechten, ökologisch nachhaltigen, transparenten und mitentscheidenden Kooperationen zusammengeführt werden.


Das ist die Basis unserer wirtschaftlichen Interaktionen auf Burg Tannroda.

Permakultur

auf Burg Tann​roda


Prämissen des Permakulturkonzepts


Der zentrale Gedanke der Permakultur ist, energieintensive und umweltbelastende Industrietechnologien , insbesondere in der Landwirtschaft, zu reduzieren oder durch Nutzung biologischer Ressourcen zu ersetzen. Dabei sollen natürliche Ökosysteme beobachtet und nachempfunden werden.


Um unabhängige, widerstandsfähige und gerecht verteilte Lebensräume zu schaffen, schlägt die Permakultur pragmatische methodologische Prinzipien vor, die auf wissenschaftlicher Ökologie, traditionellem Wissen indigener Völker, Beobachtung und Experimentieren beruhen.


Permakulturell gestaltete Lebensräume werden als Systeme aufgefasst, in denen das Zusammenleben von Menschen, Tieren und Pflanzen so miteinander kombiniert wird, dass die Systeme zeitlich unbegrenzt funktionieren. Die Philosophie dahinter ist, mit der Natur und nicht gegen sie zu arbeiten.


Das Stiftungsgelände von Burg Tannroda umfasst rund 2 Hektar Land, welches suksessive im Sinne der Permakultur entwickelt werden soll. Ziel ist es, weitest möglich in Bezug auf  Obst, Gemüse und  Kräuter in die  auf Basis der Solidarischen Landwirtschaft zu kommen.

Soziokratie

auf Burg Tannroda


Prämissen der Soziokratie


Soziokratie ist eine Organisationsform, mit der Organisationen verschiedener Größe – von der Familie, über Unternehmen und NGOs bis zum Staat – konsequent Selbstorganisation umsetzen können. In ihrer modernen Fassung basiert sie auf Erkenntnissen der Systemtheorie. Durch entsprechende Prinzipien wird sichergestellt, dass ein Ignorieren von Spannungen strukturell vermieden wird und im Sinne von gemeinsamen Zielen nachgesteuert wird. Die Mitglieder einer Organisation entwickeln Mitverantwortung kollektiver Intelligenz sowohl für den Erfolg der Organisation als Ganzes als auch für jeden Einzelnen.


Auf Burg Tannroda werden die soziokatischen Prämissen nach Endenburg zur Anwendung kommen. Danach werden  alle Mitwirkenden einer Organisation in die Beschlussfassungsstruktur integriert. Die Struktur besteht aus miteinander verbunden Kreisen. Jeder Kreis hat seine Domäne und leistet seinen Beitrag zum Funktionieren der gesamten Organisation. Er besteht aus Menschen, die für ihren Bereich selbst die Grundsatzbeschlüsse fassen und Funktionen und Aufgaben für die Ausführung der Beschlüsse selbstorganisiert aufteilen.


Dieser soziokratische Ansatz besteht aus vier Basisprinzipien:


1. Konsent

Beschlüsse der Gemeinschaft erzeugen keine Widerstände oder schwelende Konflikte

2. Kreisstruktur

Jeder Verantwortungsraum trifft intern eigene Entscheidungen

3. Doppelte Kopplung

Für übergreifende und andere Bereiche beeinflussende Entscheidungen treffen sich die Verantwortlichen der jeweiligen Verantwortungsbereiche zu regelmäßigen Abstimmungsgesprächen

4. Freie Wahl

Die Gemeinschaft wählt die jeweils geeignetste Person als Verantwortliche für den jeweiligen Verantwortungsraum


Die Gemeinschaft Burg Tannroda wird sukzessive entsprechende Strukturen schaffen, und den soziokratischen Prinzipien folgen, solange sich diese als "gesunde" Form des wertschätzenden Miteinanders erweist. Änderungen und Ergänzungen können und dürfen sich im Prozess ergeben.

Gesundheit

auf Burg Tannroda

Wir verfolgen ein ganzheitliches gesundheitliches Konzept.

Prämissen des komplementärtherapeutischen Konzepts

auf Burg Tannroda


Methoden der Komplementärtherapie vermindern und lösen in einem Prozess, welcher Körper, Geist und Seele gleichermaßen umfasst, körperliche Störungen und Beeinträchtigungen. Damit verbessert sich zugleich das körperliche und seelische Wohlbefinden.

Komplementärtherapie setzt diesen Prozess über die Stärkung der Selbstregulation, der Selbstwahrnehmung und der Genesungskompetenz in Gang. Ihre Mittel sind – je nach Methode verschieden eingesetzt – Berührung, Bewegung, Atem und Energie, in Verbindung mit Anleitung und Gespräch.

Kultur

auf Burg Tannroda

Ausstellungen

Lesungen

Kleinkunst

Konzerte

Prämissen des Kulturzentrums Blaues Schloss

auf Burg Tannroda


Das Kulturzentrum Burg Tannroda stellt Räumlichkeiten für Kultur, soziale Projekte und Gastronomie unter einem Dach vereint zur Verfügung. Wir bieten funktional unterschiedliche Räume mit verschiedenartigen Nebengelassen an. Die gemeinnützige Trägerin Stiftung Burg Tannroda ist auf  kommunale und private Förderung  angewiesen, weil  sich der Kulturbetrieb wirtschaftlich nicht selbst tragen kann.


Inhaltlich bezieht sich das kulturelle Angebot auf zeitgenössische Kunst in historischem Ambiente.


Interessierte Künstler aus dem kleinkünstlerischen Kontext können sich gern bei uns bewerben.

Spiritualität

auf Burg Tannroda


Auf Burg Tannroda wird "Alltagsspiritualität" ohne Zwang gelebt. Spirituelle und feinfühlige Menschen finden geschützte Orte z. B. zur Meditation, pragmatisch veranlagte Menschen finden die Gelegenheit, sich im Tun mit dem Stiftungsgelände und seiner ganz eigenen, vielfältigen Energie zu verbinden. Gemeinschaftliche, naturbezogene und jahreszeitliche Rituale sollen wiederentdeckt, entwickelt und gepflegt werden.